UNSERE ANLIEGEN

ES GEHT NIX WEITER!

EQUAL PAY UND EINKOMMENSGERECHTIGKEIT FÜR ALLE!​

Gerechte Bezahlung zwischen den Geschlechtern verbessert sich seit Jahren nur sehr langsam. Der Equal Pay Day verschiebt sich gerade mal um einen Tag pro Jahr, Frauen verdienen weiterhin 15,2 Prozent* weniger als ihre männlichen Kollegen und schultern zudem immer noch den Löwenanteil der unbezahlten Arbeit.

Das sind die Fakten und die müssen wir ändern! Daher startet die Initiative Equal Pay einen Dialog, zwischen Politik, Unternehmen und Zivilgesellschaft, zwischen ihm und ihr, zwischen allen und jedem, damit es endlich gleiches Geld für gleiche Arbeit gibt. Ein Gespräch wird jedoch nicht reichen, deswegen werden wir den Worten Taten folgen lassen und bieten neben Informationen, Statistiken, aktuellen Zahlen und Studien zum Thema Equal Pay mehr an. Mehr an Ideen, ständigen Austausch, konkrete Lösungen und zielgerichtete Beratung.

Es ist uns wichtig, dass die Gesamtgesellschaft mit ins Boot geholt wird und Einkommensgerechtigkeit nicht bloß ein Thema für eine kleine Gruppe Expert*innen bleibt. Unternehmen genauso wie Privatpersonen sind eingeladen, im Rahmen dieser Initiative zu lernen, sich zu engagieren und sich zu vernetzen.

*) Basis dieser Berechnung sind die Median-Bruttojahreseinkommen 2018 der ganzjährig Vollzeitbeschäftigten ohne Lehrlinge gemäß Statistik Austria Lohnsteuerdaten § 25 Einkommenssteuergesetz, erstellt am 12.12.2019.

AUFKLÄREN – WISSEN SAMMELN - HANDELN

AUFKLÄREN

Wir räumen auf mit den Mythen über Equal Pay. Ja, Bezahlungsgerechtigkeit ist immer noch ein Thema! Ja, auch bei uns in Österreich ist das so! Und ja, wir können es lösen!

Um das zu tun brauchen wir Dich, Sie und Euch. Die Initiative Equal Pay versteht sich als eine Plattform auf der Wissen gesammelt und verbreitet wird. Wir geben Auskunft, wir sensibilisieren, wir informieren.

WISSEN SAMMELN

Wo bekommen wir unsere Daten her? Wir sind eine Schnittstelle zwischen Forschung, Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Politik und Akteur*innen aus allen Bereichen sind unsere Ressourcen. Ein gemeinsames Projekt verlangt Vernetzung, Austausch und die Weitergabe wichtiger Informationen. Darum stellen wir Daten, Statistiken, Studien und Berichte aus diversen Quellen vor und stellen sie auf unserer Homepage für alle Menschen  zur Verfügung. Durch regelmäßige Veröffentlichungen unterschiedlicher Autor*innen führen wir die Diskussion rund um Equal Pay – nicht hinter verschlossenen Türen, sondern transparent und vielseitig, öffentlich. Denn wir denken das hilft dem Anliegen und damit uns allen.

HANDELN

Wir unterscheiden uns von anderen, weil wir uns als überparteiliche Plattform verstehen und darum auf alle, explizit auch auf Organisationen, die Wirtschaft und ihre Unternehmen zugehen. Wir bieten Beratung für interessierte Privatpersonen, Institutionen und Betriebe an und erarbeiten konkrete Maßnahmen. Unsere Expert*innen informieren und diskutieren vor Ort und zeigen auf, wie Equal Pay funktionieren kann. Geht nicht gibt es nicht mehr!

Damit Equal Pay 2030 Realität werden kann!

Der Ursprung der Initiative geht auf die Hauptinitiatorin Christa Kirchmair zurück, die sich seit 1993 privat und beruflich, bezahlt und ehrenamtlich mit diesem Thema auseinandersetzt. Als Expertin gründet sie 2019 gemeinsam mit Brigitte Trebos, Heidrun Matthäus, Karin Wihsböck, Sylvia Dillinger-Brigl, Christa Strobl und Schneider Martina den Verein Equal Pay. Alle engagierten Frauen setzen sich zusammen seit über 10 Jahren im international Frauen-Netzwerk Business and Professional Women BPW für Equal Pay und den symbolischen Equal Pay Day ein.

FORDERUNGEN AN DIE REGIERUNG!

  • Gleichstellung der Geschlechter mit dementsprechendem Maßnahmenplan als eines der prioritären Ziele in der Regierungsvereinbarung
  • Gesetzliche Regelungen zur Herstellung von Einkommenstransparenz und Einkommensgerechtigkeit
  • Schärfung und Ausweitung bestehender gesetzlicher Regelung sowie Sanktionen bei Nichteinhaltung wie zB beim Einkommensbericht
  • Schaffung einer Institution zur Prüfung der Einhaltung der Erstellung und Kommunikation des Einkommensberichts
  • Verbesserung bestehender gesetzlicher Regelungen wie zB geschlechtergerechte Stelleninserate, Angaben zur Gesamtvergütung und Bandbreite statt Minimum
  • Schaffung des rechtlichen Rahmens zur Steigerung des Frauenanteils in Führungspositionen, zb Quoten für Frauen/Männer in allen Organen
  • Prüfung von möglichen “Schlupflöchern” bei gesetzlichen Rahmenbedingungen und Setzen von Maßnahmen zur Beseitigung, zb Verbot in DV über das eigene Gehalt zu sprechen
  • Schaffung von entsprechenden Rahmenbedingungen und Infrastruktur in ganz Österreich für Kinderbetreuung und Pflege für Alle
  • Beseitigung der strukturellen Ungleichgewichte in Österreich, die zu ungleicher Bezahlung führen
  • Gender Budgeting nachhaltig und vorbildlich umzusetzen und darüber aufzuklären
  • Politische Bildung und Aufklärung zu Einkommen und Berufswahl ab dem Kindergarten
  • Transparenz bei Stellenausschreibungen und Besetzungen
  • Beratung und Förderung von Menschen und Unternehmen hinsichtlich der oben genannten Themenbereiche
  • Kampagnen zur Beseitigung von Stereotypen in Bezug auf Geschlechter und Arbeit
  • Aufklärung und Sensibilisierung von Wirtschaft und Gesellschaft in den oben genannten Bereichen
  • Umsetzung der SDGs UN 2030